Durch eine konstante chemische Analyse der eingesetzten Rundstähle, unterteilt nach den Kugelabmessungen, ein vollautomatisierter Härteprozess mit einem Qualitätssicherungssystem, dass an der in Europa gültigen Norm DIN-ISO 9002 orientiert ist, gibt die Voraussetzungen, eine optimale Stahlmahlkugel herzustellen.
In vielen Vergleichstests mit anderen Mahlkörperformen wie Cylpebs oder Boulpebs verschiedener Hersteller oder auch mit anderen Mahlkugeln wie hochchromhaltige Gusskugeln, konnte nachgewiesen werden, dass im gesamten Verschleisskostenvergleich die geschmiedete Stahlmahlkugeln Typ L & N 700 ein immer besseres Ergebnis aufweisen konnten.
L & N Stahlmahlkugeln werden mit folgender Rahmenanalyse hergestellt:
Kohlenstoff |
0,40-1,00 % |
Mangan |
0,40 - 1,50 % |
Silizium |
0,15 - 0,60 % |
Chrom |
max. 1,80 % |
Kupfer |
max. 0,20 % |
Molybdän |
max. 0,10 % |
Nickel |
max. 0,50 % |
Schwefel |
max. 0,03 % |
Phosphor |
max. 0,03 % |
Durch die automatisierte Vergütungstechnologie der Stahlmahlkugeln wird eine optimale Verschleissfestigkeit mit maximaler Bruchfestigkeit erreicht. Durch ein besonderes verschleissbeständiges Martensitgefüge durch den Vergütungsprozess wird eine hohe Abriebfestigkeit sowohl bei reibendem als auch bei schlagendem Verschleiß erzielt. Die Volumenhärte für die Stahlmahlkugeln Typ L & N 700 beträgt 60 - 65 HRC (650-780 Brinell). Der zweite positive Effekt durch den konstanten Härteprozess ist die Formbeständigkeit der Mahlkugeln während der gesamten Verweilzeit im Mahlprozess. Die konstante Kugelform gewährleistet die optimale Energiebilanz im Mühlenbetrieb.
